

In dieser Folge der MDR-Reihe "Die Spur der Täter" berichten Kriminalisten und Rechtsmediziner über die Suche nach dem Täter, der einen Jungen erst getötet, dann zerstückelt und zum Schluss in die Leipziger Elster geworfen hat.
Anfang November 2011: Ein Spaziergänger findet am Ufer des Elsterflugbeckens einen Arm. Später entdecken Polizisten einen zweiten Arm und einen Torso mit abgetrennten Genitalien. Beine und Kopf der Leiche blieben verschwunden. Auch ein Großaufgebot der Polizei und Leichenspürhunde können die fehlenden Körperteile nicht finden. Sogar ein Experiment mit Schweineteilen wird gemacht. So will die Polizei mit dem Treibverhalten von Fleischteilen ermittelt, wo eventuell die Leichenteile angespült wurden.
Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung fällt auf, dass die Fingerendglieder abgetrennt waren. Aus der Sicht der Ermittler wollte der Täter damit die Identifikation anhand von Fingerabrücken unmöglich machen. Trotzdem gelingt es der Polizei, die Identität des Opfers zu klären. Sie hatte den Verdacht, dass das Opfer ein vermisster Junge aus Leipzig sein könnte. Sie gleichen die DNA ab. Die stimmt überein. Der Tote vom Elsterbecken ist der Halbvietnamese Jonathan H. aus Leipzig. Nun beginnt die Suche nach dem Täter, der sein Opfer erst getötet und dann zerstückelt hat. Vier Monate dauert es, bis die Polizei den Mörder fassen kann.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 02.08.2017 um 21:15 Uhr auf MDR.