WISO-Tipp: Energetische Sanierung
Wie sich der Umbau fördern lässt
Durch die Fenster zieht es, Fassade und Dach müssen dringend gedämmt werden. Und der Heizkessel schluckt viel zu viel Öl oder Gas. Fazit: Energie-Verbrauch und -Kosten steigen von Jahr zu Jahr.
Wer seine Immobilie energetisch sanieren lässt, schont auf lange Sicht den Geldbeutel und die Umwelt. Je nach Maßnahme können Eigentümer zum Beispiel die Heizkosten um bis zu 20 Prozent senken. Die Amortisationszeit liegt in der Regel zwischen sieben und zehn Jahren. Es lohnt sich also.
Und es gibt Geld vom Staat. Faustregel: Je näher das Gebäude dabei dem Neubaustandard kommt - dem Effizienzhaus 100 - oder diesen sogar übertrifft, desto höher die Förderung. Allerdings: Eine solche energetische Sanierung ist oft mit hohen Kosten verbunden.
Dazu stellt beispielsweise der Bund über die KfW-Bank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umfangreiche Fördermittel bereit, um entsprechende Investitionen stemmen zu können - ebenso Länder, Kommunen oder die örtlichen Energieversorger.
"WISO" sagt Ihnen, wie Sie die Modernisierung Ihres Hauses am besten angehen: Wie beantragen Sie Fördermittel in Form von Zuschüssen und Krediten von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Energieversorgern - wo lauern Stolperfallen? Welche Bedingungen müssen Eigentümer bei der Förderung erfüllen? Und: Was sind die größten Sanierungsirrtümer? Das und mehr beantwortet der "WISO"-Tipp.
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Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 15.05.2017 um 19:45 Uhr auf ZDF.