

Das TV-Drama "Die Auslöschung" mit Klaus Maria Brandauer oder Til Schweigers Komödie "Honig im Kopf" mit Dieter Hallervorden haben das Thema Demenz einer breiteren Öffentlichkeit nahegebracht. Im realen Alltag ist die Krankheit aber immer noch weitgehend tabuisiert. Alzheimer verläuft schleichend und in verschiedenen Stadien. Eine Heilung gibt es bis heute nicht. An Alzheimer-Demenz zu erkranken - davor haben viele ältere Menschen große Angst. Dass etwa die Merkfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt, ist nicht ungewöhnlich. Doch wann ist es wirklich krankhaft? Gewissheit können bisher nur aufwendige Tests geben. Ist die Krankheit erst einmal diagnostiziert, stellen sich für die Betroffenen viele Fragen: Wie lange ist ein eigenständiges Leben noch möglich? Und was passiert, wenn die Krankheit weiter fortschreitet? Gibt es vielleicht doch Hoffnung auf Heilung durch neue Verfahren? In der Dokumentation werden Fakten erklärt und Einblick in das Leben von drei Betroffenen gegeben.
STOLPERSTEIN zeigt Beispiele, wie wir dazu beitragen können, Menschen mit Behinderung nicht mehr auszugegrenzen. Die Themen handeln von sozialer und beruflicher Integration sowie von Barrierefreiheit im privaten und öffentlichen Umfeld: Damit Menschen mit Handicap zukünftig am gesellschaftlichen Leben ungehindert teilnehmen können.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 01.05.2017 um 10:00 Uhr auf BR.