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Historische Ereignisse

Das alte Ägypten
Sonntag, 26.03.2017 00:00 Uhr
Phoenix
Sonntag
26.03.2017
00:00 Uhr
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Das ägyptische Reich war einer der ersten Hochkulturen der Menschheit. Es entstand etwa 3000 vor Christus rund um den Nil in Nordafrika dank dessen fruchtbarer Böden. Erstmals betrieben die Menschen geplante Landwirtschaft, organisierten sich politisch in Form einer Verwaltung und teilten eine gemeinsame Religion. Das ägyptische Reich entwickelte eine eigene Kultur bestehend aus Kunst, Architektur und Schrift. Bis heute ranken sich viele Mythen und Geschichten um die Pyramiden, Hyroglyphen und Pharaonen im alten Ägypten.

* "Das Geheimnis der großen Pharaonen"

Die weltgrößte Pyramide ließ Pharao Cheops bauen, den berühmtesten Grabschatz hinterließ Tut-Ench-Amun. Aber bedeutende Könige waren beide nicht. ZDF-History zeigt, welche vier Pharaonen die Geschichte Ägyptens entscheidend prägten und nachhaltig die Welt veränderten. In aufwändigen Spielszenen wird das Wirken der Könige Narmer, Tutmosis III., Echnaton und Ramses II. wieder lebendig.
Narmer vereinte Ober- mit Unterägypten und schuf im fruchtbaren Niltal den ersten durchorganisierten Staatsapparat; Tutmosis III. sicherte durch ein außenpolitisches Bündnissystem mit Vasallenstaaten die Macht seines Reiches und lieferte eine Vorlage für alle nachfolgenden Supermächte bis heute; Echnaton, der Revolutionär auf dem Thron, mit seiner schönen Frau Nofretete gilt als Erfinder des Glaubens an einen einzigen Gott; und Ramses II., genannt "der Große", führte die ägyptische Kultur zu einer nie zuvor gesehenen Blüte, was er in zahllosen Prachtbauten zur Schau stellte.

* "Weltwunder Cheops-Pyramide - Denkmal für die Ewigkeit", Film von Melisa Akdogan

Die Pyramiden von Gizeh ragen ehrfurchtgebietend aus dem Wüstensand Ägyptens hervor. Die größte und bedeutendste von ihnen ist die Cheops-Pyramide. Erbaut als prunkvolles Grabmal des gleichnamigen Pharaos vor rund 4500 Jahren, ist sie heute eine Attraktion für Touristen. Sie zählt zu Recht zu den sieben Weltwundern der Antike. Denn die Erbauer dieses monumentalen Kunstwerks stellten eine architektonische Fertigkeit unter Beweis, die bei nachfolgenden Bauten lange unerreicht blieb.

* "Jean-François Champollion - Wettlauf um den Hieroglyphen-Code", Film von Jonathan Rich

Jean-François Champollion war einer der genialsten Köpfe unter den Gelehrten seiner Zeit. Bereits mit 17 Jahren beherrschte das Wunderkind ein halbes Dutzend alter Sprachen und verkündete selbstbewusst: "Ich werde die Hieroglyphen entziffern!"
1790 als Sohn eines fahrenden Buchhändlers in der französischen Kleinstadt Figeac geboren, verbringt der begabte Junge seine Zeit aus eigenem Antrieb Tag und Nacht über Büchern. Kaum ist er 18, verleiht ihm die Universität Grenoble die Doktorwürde und eine Professur für Alte Geschichte. Doch kein Amt und keine berufliche Aufgabe kann Champollion (Elliot Cowan) davon abhalten, seine fixe Idee zu verfolgen. Er will als Erster den Code der Pharaonen knacken - die vergessene Bilderschrift der Alten Ägypter.
Nach 16 Monaten kehrt der Schriftgelehrte erschöpft, aber glücklich nach Paris zurück. Noch zwei Jahre kann er seine neue Lehrtätigkeit als Professor für Altertumskunde am Collège de France ausüben. 1832 stirbt Jean-François Champollion, der sein Leben lang gesundheitlich schwächelte, im Alter von nur 41 Jahren an einem Schlaganfall.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 26.03.2017 um 00:00 Uhr auf Phoenix.