

* Dokumentarfilm "Farbe der Sehnsucht"
Der renommierte Münchner Filmemacher Thomas Riedelsheimer will der Sehnsucht nachspüren und begibt sich dazu in Länder wie Portugal, Deutschland, Japan, Mexiko und Katar. Hier erforscht er für seinen Dokumentarfilm, der ab 18. Mai in den Kinos läuft, die Wünsche einzelner Menschen und ihre Hoffnungen. Thomas Riedelsheimer trifft dabei auf Persönlichkeiten mit so unterschiedlichen Geschichten, die sich alle auf ihre Weise mit ihrer Sehnsucht durch das Leben treiben lassen.
* Buch "Weg sein - hier sein. Texte aus Deutschland"
"Weg sein - hier sein" ist ein Anthologie von Schriftstellern, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Ihre Sprache war immer ihre Stimme, ihre einzige Waffe. Durch die Sprachbarriere in ihrem neuen Zuhause waren sie verstummt. "Weg sein - hier sein" gibt ihnen ihre literarische Stimme zurück. In dem deutschsprachigen Buch erzählen sie von ihrer zurückgelassenen Heimat, von Flucht und Vereinsamung, vom Leben in einem fremden Land mit einer fremden Kultur, von Verzweiflung und Hoffnung. Das Buch gibt Antworten auf viele Fragen im Zusammenhang mit Flucht und Geflüchteten - nicht von Experten, sondern von Betroffenen.
* Comedian Fatih Cevikkollu
Fatih Cevikkollu ist ein preisgekrönter deutscher Comedian mit einem türkischen Namen. Und will man seinem Vornamen richtig aussprechen, spricht man den letzten Buchstaben "h" so sanft aus, dass man ihn kaum hört. Zurück bleibt ein Name, der dann klingt wie "Vati". Dieser Name ist Programm. So tourt der politisch hellwache und sprachlich gewitzte Comedian seit Jahren durch die Lande mit Programmen die da heißen: "Fatihland", "Fatihtag, "Fatih unser" oder "Komm zu Fatih". Sein aktuelles Soloprogramm "EMFATIH!" ist auf ebenso kluge wie komische Weise schlicht die Aufforderung: weniger Denken, mehr Fühlen!
* Ausstellung: Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport
Sport kann wie sonst kaum etwas kulturelle oder religiöse Grenzen aufheben. Sport kann Identität stiften, Zugehörigkeiten schaffen. Daher gilt der Sport seit jeher als einer der wichtigsten Motoren der Integration. Die wachsende Sportbegeisterung der Deutschen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts brachte auch viele begeisterte jüdische Sportler hervor, die erfolgreich für Deutschland in den Wettkampf zogen. Der Nationalsozialismus wiederum stellte auch in diesem Bereich Herkunft und Glaube vor jede vernünftige Überlegung und zerstörte damit die Biografien und das Leben vieler jüdischer Sportler. Die Ausstellung "Never Walk Alone" im Jüdischen Museum in München widmet sich am Beispiel beeindruckender jüdischer Sportler der deutschen Sportbegeisterung - von ihren Anfängen, den facettenreichen 1920er Jahren bis hin zur Ausgrenzung und Verfolgung während des Nationalsozialismus.
* Neue CD: Django 3000 "Im Sturm"
Die Jungs der Band "Django 3000" sind durch und durch bayerisch und gleichzeitig multikulti. Sie machen bayerische Musik, die mal melancholisch russisch klingt, mal zu einer Gypsy-Partystimmung anstimmt. Sie sind weltoffen, von überallher beeinflusst und tragen die Welt nach Bayern. Umgekehrt begeistern sie ihr Publikum überall auf der Welt - von Russland, über Indien bis nach Südkorea - mit ihrer Musik, die Vieles ist, aber vor allem auch bayerisch und in bayerischer Mundart. Aktuell sind sie unterwegs mit ihrem fünften Album: "Im Sturm".
Vielfältig und einmalig zugleich - das ist "puzzle", das InterKulturMagazin. Das Format stellt interkulturelle Themen und Menschen vor, die die Kultur und das Leben in Deutschland auf ihre Weise mitprägen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 03.04.2017 um 22:45 Uhr auf BR.