Lalibela oder Neu-Jerusalem ist eine heilige Stadt und Wallfahrtsort in Äthiopien. Seit 800 Jahren kommen jährlich Hunderttausende christlich-orthodoxe Pilger nach Lalibela in den äthiopischen Bergen. Sie kehren in einer der elf Kirchen ein, die – überwiegend mehrgeschossig – in rote Basaltlava gemeißelt sind. Die Felsenkirchen wurden um das Jahr 1250 jeweils als Monolithen aus der umgebenden Felsformation herausgearbeitet. Sie erreichen teilweise bis zu zehn Meter Höhe. Die faszinierenden Gebäude gehören zu den größten von Menschen aus Stein gehauenen Strukturen der Welt und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. In der Dokumentation begleitet Peter Eeckhout Archäologen bei ihrer Arbeit, die untersuchen, wie die heilige Stätte entstanden ist und welche Bedeutung sie in der Vergangenheit hatte.
Der belgische Archäologe Peter Eeckhout macht sich in der Dokumentationsreihe auf den Weg zu ihnen und berichtet von ihren jüngsten Entdeckungen. In dieser Folge reist Peter Eeckhout nach Äthiopien, in den Wallfahrtsort Lalibela, der jedes Jahr Hunderttausende orthodoxe Pilger in seinen Bann zieht. Bekannt ist er für seine in die rote Basaltlava gemeißelten Felsenkirchen, deren Geschichte Archäologen bis heute untersuchen.
Dokumentationsreihe, Frankreich, 2016
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 08.02.2017 um 15:50 Uhr auf arte.