Temperaturen bis minus 35 Grad am Boden. Es ist das sächsische Sibirien. Manchmal sind die Nächte so klirrend kalt, dass die Thermometer versagen. Doch trotz Eiseskälte ist Morgenröthe-Rautenkranz alles andere als eisig.
Die Einwohner am Kältepol Sachsens sind liebenswürdig und außerordentlich gastfreundlich. Sie haben sich arrangiert mit den Extremwerten und kümmern sich hingebungsvoll um ihre drei wichtigsten Themen: Holz, Eisen und Sterne.
"Unterwegs in Sachsen"-Moderatorin Beate Werner steigt in den Pferdschlitten, um diese Gegend, die zu den waldreichsten in Sachsen gehört, kennenzulernen.
Und sie möchte dem berühmtesten Mann von Morgenröthe-Rautenkranz, Sigmund Jähn, zum runden Geburtstag gratulieren. Auf dem Weg zu ihm trifft sie urige Forstmänner und vogtländische Originale. Sie darf zuschauen, wie mollig-warme Blockhäuser entstehen, bringt stolzen Hirschen das Abendbrot, lernt, wie Vogtländer sich vor Kälte schützen und wie der Klang ihrer Eisenglocken einst bis nach Afrika gelangte.
Beate Werner findet den Ort, wo sich die Morgenröther am liebsten in der Silvesternacht treffen und kostet, was Raumfahrern besonders gut schmeckt. Bliebe noch der Test in der Deutschen Raumfahrtausstellung. Alltagstraining in der Raumstation "Mir". Wer damit zurechtkommt ist würdig, den ersten Deutschen im All zu treffen.
Für Beate Werner wird es spannend: Zwischen Morgenröthe und Rautenkranz.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 04.02.2017 um 18:15 Uhr auf MDR.