Mexico City ist die größte Stadt der Welt. In ihr vereinigen sich zwei Kulturen: die der Azteken und die der Spanier. Als die spanischen Eroberer unter Hernan Cortés 1521 die Hauptstadt des Aztekenreiches, Tenochtitlán, eroberten, zerstörten sie die Stadt bis auf die Grundmauern. Über ihren Ruinen bauten sie die Kapitale der Neuen Welt - Mexico - die Hauptstadt des Vizekönigreichs Neuspanien. Um den zentralen Platz der Stadt herum, dem "Zócalo", der wie kaum ein anderer Platz die wechselvolle Geschichte widerspiegelt, standen die Tempel und Paläste der Azteken.
Auf den Fundamenten des Haupttempels bauten die Spanier ihre barocke Kathedrale, die größte Lateinamerikas, und auf dem Platz des heutigen Präsidentenpalastes erhob sich einst der Palast von Montezuma. Mexico-City ist längst eine aus allen Nähten platzende Stadt, in der architektonische Experimente der Vormoderne und die Geschichtsfresken von Diego Riviera zu sehen sind.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" begibt sich auf eine Reise in die Stadt der Azteken und der Spanier - nach Mexico City.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Ein Film von Jens Dücker und Peter Wendt
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 04.02.2017 um 08:45 Uhr auf SR.