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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Kloster Rila, Bulgarien
Samstag, 28.01.2017 08:45 Uhr
SR
Samstag
28.01.2017
08:45 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Als das Kloster Rila im 19. Jahrhundert durch ein Feuer total zerstört wird, trotzen die Mönche den osmanischen Besatzern den Wiederaufbau ab. Bulgarien ist da schon über 400 Jahre in der Hand der Türken.
Als Bollwerk gegen den Islam ist das Kloster Rila ein religiöses, geistiges und künstlerisches Zentrum geworden, die Keimzelle eines neuen Selbstbewusstseins, das schließlich zur nationalen Unabhängigkeit Bulgariens führt.
Das Kloster liegt inmitten bewaldeter Hügel wie eine mittelalterliche Festung. Von außen streng und abweisend, uneinnehmbar, wirkt es im Innern heiter und verspielt.
In seiner heutigen Gestalt, den türkischen Besatzern abgerungen, ist das Kloster Rila das bedeutendste Denkmal der bulgarischen Architektur des 19. Jahrhunderts, ein steingewordenes Manifest des neu erwachten Nationalgefühls und ein herausragendes Zeugnis und Symbol für die "Bulgarische Renaissance".
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 28.01.2017 um 08:45 Uhr auf SR.