Im Süden Mexikos, dem flachen Land zwischen Pazifik und Karibik, lag einst das große Reich der Maya. Ihre Zeitrechnung und Geschichte reicht zurück bis ins vierte Jahrtausend v. Chr. Doch schon bevor die spanischen Eroberer eintrafen, gingen die Maya samt (oder trotz) ihrer hoch entwickelten Kultur unter.
In ihrer Blütezeit, der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends n. Chr., bauten sie die Stadt Chichen Itza. Nach dem rätselhaften Untergang der Maya wenige Jahrhunderte später, überwucherte Urwald die verwaiste Stadt, bis sie Ende des 19. Jahrhunderts wieder entdeckt und freigelegt wurde. Seitdem suchen Archäologen nach dem Grund für den Untergang dieses hoch entwickelten Volkes. Bis heute vergeblich.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Film von Albrecht Heise
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 26.12.2016 um 15:10 Uhr auf Phoenix.