Im äußersten Süden der Anden liegt in einer entlegenen, nur schwer zugänglichen Region der Nationalpark Torres del Paine. Er ist benannt nach drei über 2.000 Meter hohen Granitbergen, die wie Nadeln in den Himmel ragen. Für Abenteurer hält der Park unberührte Natur bereit, grandiose Felsformationen, glitzernde Eisberge, große Seen, wilde Flüsse und eine ungewöhnliche Tierwelt, darunter Guanakos, Füchse, Pumas, zahlreiche Vogelarten und natürlich der König der Lüfte: der Andenkondor. Unerschrocken und neugierig fotografiert Art Wolfe die Tiere aus nächster Nähe vor dem atemberaubenden Hintergrund der patagonischen Anden.
Neben der Gebirgskette bestimmen seit der letzten Eiszeit vor etwa 14.000 Jahren auch Gletscher und Eisberge die Landschaft. Fast künstlich wirkt ihr durchdringendes Blau, an abstrakte Kunstskulpturen erinnern ihre Formen. Der reiselustige Naturfotograf spielt immer wieder mit Lichteinfall und Kamerawinkel und macht so unterschiedlichste Aufnahmen von den Eisbergen in Bewegung. Unkonventionell auch seine Fotos von den enormen Wasserfällen: Anstatt sich mit einer "Postkarten-Aufnahme" zufrieden zu geben, ist Art Wolfe immer auf der Suche nach einzelnen Details, die er in Bildern festhält. Patagonien hat an solchen Motiven einiges zu bieten.
Der amerikanische Naturfotograf und Abenteurer Art Wolfe lädt in der Dokumentationsreihe zu einer Entdeckungsreise in die entlegensten Gegenden der Erde ein und zeigt deren faszinierende Schönheit. Wolfe erkundet die Natur mit Begeisterung und hält sie in seinen Bildern fest. Bei seinen Expeditionen nach Amerika, Asien, Afrika und in die Antarktis blickt der Zuschauer immer wieder durch die Linse seines Fotoapparats und kann so hautnah an seinen persönlichen Erlebnissen und Eindrücken teilhaben.
Ein Film von Karel Bauer und Sean White
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 18.11.2016 um 16:20 Uhr auf arte.