In der Republik Tschuwaschien verbringt Ville die Nacht in einem Sanatorium und testet verschiedene örtliche Heilmittel. Die Tschuwaschen haben ihre traditionellen Überzeugungen bewahrt und geben Ville Einblick in die heidnischen Sitten und Glaubensvorstellungen der Region. Der finnische Schauspieler nimmt an einer traditionellen Zeremonie teil und erhält einen "heiligen" Namen. Danach besucht er einen auf Hopfenanbau spezialisierten Bauernhof. In dem tschuwaschischen Dorf macht er sich mit den örtlichen Bierbrautraditionen vertraut und verbringt einen unvergesslichen Abend in einer Familie.
Die Wolga gehört untrennbar zu Russland und viele Mythen ranken sich um den Fluss. Liebevoll nennen die Russen ihn "Mütterchen Wolga", was ihre starke emotionale Verbundenheit zu ihm beweist. In der zehnteiligen Reihe "Eine Sommerreise an der Wolga" unternimmt der Finne Ville Haapasalos, in Russland ein Star, eine fast 3.700 Kilometer lange Reise entlang der Wolga durch die Osteuropäische Ebene von Sankt Petersburg bis zum Kaspischen Meer. In vielfältigen Begegnungen lernt er das Land mitsamt seiner Bewohner, seines Kunsthandwerks, seiner Umweltprobleme, seiner Traditionen und seiner Geschichte kennen.
Regie: Inka Achté\nProduzent: YLE, ARTE\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 28.10.2016 um 18:25 Uhr auf arte.