Der Rhein, mythischer Fluss der Romantik, zieht sich durch mehrere Länder Europas. Im Laufe der Geschichte führten die unterschiedlichsten Armeen immer neue Kriege, um diese Wirtschaftsader unter Kontrolle zu bringen. Im Mittelalter wurden entlang des Flusses zahlreiche Befestigungen angelegt. Alleine auf der 60 Kilometer langen Strecke zwischen Bingen und Koblenz befinden sich mehrere Dutzend davon, die dem Landstrich die angeblich höchste Burgendichte der Welt bescheren.
Doch was wäre das Rheintal ohne einen gewissen 132 Meter hohen Felsen? Seit Jahrhunderten fasziniert er die Schifffahrer auf dem Rhein, die sich erzählen, dass man dort durch ein sonderbares Echo Schiffbruch erleiden könne - den Gesang der "Loreley".
Mit Hilfe von Geologen, Historikern und Anwohnern sowie atemberaubender Luftaufnahmen ergründet die Serie "Wie das Land, so der Mensch" die Geschichte einiger der spektakulärsten Landstriche Europas. Raphaël Hitier führt durch die Serie, erforscht die historische Entwicklung der Landschaften und erkundet die örtliche Flora und Fauna. Dabei geht es stets um das Wechselspiel zwischen Menschen und Umgebung: Die Umwelt wird durch Landwirtschaft, Pflanzen- und Tierzucht gestaltet und prägt ihrerseits Mentalität und Identität ihrer Bewohner.
Dokumentationsreihe Frankreich 2013
Regie: Didier Fassio\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 13.10.2016 um 15:25 Uhr auf arte.