Havanna ist eine der ältesten Stadtgründungen der Neuen Welt. 1515 von Velázquez gegründet, gab man dem Ort zunächst den Namen San Cristobal de la Habana. Die an einem Naturhafen gelegene Stadt sollte schon bald die bisherige kubanische Hauptstadt Santiago überflügeln. Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich Havanna zu Spaniens wichtigstem Umschlagplatz für den Handel zwischen Amerika und Europa.
Die Altstadt von Havanna trägt die Spuren einer langen Geschichte, die seit der Entdeckung Kubas durch die Spanier eine Verschmelzung unterschiedlicher Kulturen erfahren hat: die afrikanische, die europäische und asiatische. Ein faszinierendes Nebeneinander verschiedener Baustile, die die Stadt bis heute prägen. Der Stadtkern, mit seiner Festung, zeigt trotz seines Niedergangs und der Tristesse des politischen Alltags auch heute noch Spuren ehemaliger Pracht und Blüte.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 11.10.2016 um 07:35 Uhr auf SR.