"Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles." Nicht allein Goethe kam zu dieser Erkenntnis. Auch der ungarische König ließ sich vor gut 800 Jahren von diesem Gedanken leiten. Er wollte an das Gold, Silber und Kupfer in den Tiefen seiner Berge gelangen. Doch dazu brauchte er Fachleute. Männer, die wussten, wie man Stollen anlegt und Schächte abteuft.
Im 13. Jahrhundert galten die sächsischen Bergleute als eben solche Spezialisten. Sie hörten den Ruf des Königs und zogen ostwärts ins Gebiet der heutigen Slowakei. Sie gründeten Dörfer und Bergstädte und nannten ihre neue Heimat fortan Slowakisches Erzgebirge. Noch heute, heißt es, trifft man auf ihre Spuren.
Um die zu finden, hat sich Moderatorin Beate Werner auf den Weg gemacht ins slowakische Hauerland. Was genau sie dort erwartet, weiß sie noch nicht. Ob man auch untertage einfahren kann? Gibt es Nussknacker und Klöppelspitze, Bergmannsvereine und traditionelle Habits?
Auf jeden Fall sind die slowakischen Wälder ein bisschen größer und die Berge etwas höher. Von rustikalen Hirten und wilden Bären hat die Moderatorin auch gehört und ist vorsichtshalber mit kompletter Ausrüstung unterwegs. Von der Stirnlampe bis zum Hüttenschlafsack. Man weiß ja nie - abenteuerlich wird es in jedem Fall.
Moderation: Beate Werner
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 10.10.2016 um 05:45 Uhr auf MDR.