Mongolei, 12. Jahrhundert: Yesügei, Klanchef der Kijat, wird von den Tartaren vergiftet und stirbt. Sein Sohn Temüdschin ist noch zu jung, um seine Nachfolge anzutreten. Targutai, der Stammesführer der Taitschut, nutzt die Gelegenheit und ernennt sich selbst zum neuen Herrscher. Er befiehlt die Verbannung von Temüdschin und dessen Familie. Temüdschin muss das feine Leben der Aristokratie gegen das ärmliche Nomadendasein eintauschen. Dennoch gelingt es es ihm, mit seiner Familie und seiner Frau Börte diese harten Prüfungen zu bestehen.
Jahre später: Die Merkiten-Krieger entführen Temüdschins Frau Börte. Temüdschin bittet seinen Schwur- bzw. Blutsbruder Jamukha und dessen Armee um Hilfe, damit er seine Frau wiederbekommen und die Beleidigung rächen kann. Während dieses Feldzuges erweist sich Temüdschin als charismatischer und mutiger Anführer. Mehrere mongolische Krieger entschließen sich, ihm zu folgen.
Temüdschin eint mehrere Mongolenstämme durch seine gewinnende Ausstrahlung und unterwirft andere durch seinen Kampfgeist. Er wird zum „Dschengis Khan“, dem Großkhan aller Mongolen, ernannt. Dann führt er große Eroberungszüge durch ganz Asien an und errichtet das ausgedehnteste Reich aller Zeiten.
Wie stünde es um die Gesellschaft, hätte es Kopernikus und Darwin nicht gegeben? Wie sähe Europa aus, wäre Churchill nicht so entschlossen gegen die Nazis vorgegangen? Und was wäre Deutschland ohne den Fall der Mauer? Die Menschheitsgeschichte ist eine Verkettung unglaublicher Ereignisse. Von der Geburt eines Genies bis zum Untergang eines Imperiums, von technologischen Fortschritten zu sozialen Revolutionen – die meisten großen Umwälzungen gehen auf scheinbar bedeutungslose Entscheidungen zurück. Die Reihe „Im Lauf der Zeit” bietet einen originellen Blick auf die Geschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kleinen Ereignissen, die bedeutsame Folgen für die ganze Weltgeschichte hatten.
Regie: Pierre Lergenmuller\nProduzent: ARTE\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 09.10.2016 um 08:50 Uhr auf arte.