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Weltreisen

Inseln jenseits der Zeit - Schottlands Äußere Hebriden
Samstag, 10.09.2016 12:15 Uhr
NDR
Samstag
10.09.2016
12:15 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die Äußeren Hebriden sind die letzten bewohnten Inseln Schottlands, dahinter kommt bis Amerika nur der weite Atlantik. Eine Inselkette, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Hier leben zuallererst Schafe, dann ein paar Fischer und viele tief religiöse Christen. Sie beäugen die "Incomer" skeptisch - die wenigen Aussteiger vom Festland gelten auch nach 40 Jahren noch als Eindringlinge. Annette Dittert hat dem spröden Charme der Äußeren Hebriden nachgespürt und ist "Ureinwohnern" und Neuankömmlingen begegnet.
Penelope, eine Bankerin aus Glasgow, wohnt seit 30 Jahren in einem schlossähnlichen Schulhaus, hält eine Kuh und arbeitet in einem Hinterzimmer an Dutzenden Computern als Traderin. Ihr bester Freund Paul ist Muschelsucher am nahegelegenen Flughafen der Insel Barra, wo die Linienflugzeuge aus Glasgow während der Ebbe auf dem Strand landen.
Das Leben auf den Äußeren Hebriden ist von Himmel, Wind und Wetter geprägt. Der Pfarrer segnet einmal im Jahr während einer Messe im Hafen die Fischerboote, denn der Atlantik hat schon viele Opfer gefordert. Auch wenn das Fischen dort gefährlich ist, können sich Mike und sein Sohn Patrick kein anderes Leben vorstellen. Patrick ist einer der wenigen Jugendlichen, die auf den Inseln bleiben wollen. Zusammen mit der Pilotin Mary fliegt Annette Dittert nach Norden. Dort hat der Künstler Gabin mitten im Nirgendwo eine Galerie gegründet. Sein Büro ist die rote Telefonzelle vor dem Haus, denn Handyempfang gibt es hier nicht.
Ein Film von Annette Dittert

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 10.09.2016 um 12:15 Uhr auf NDR.