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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Ibiza, Spanien - Von Phöniziern und Piraten
Freitag, 26.08.2016 07:35 Uhr
SR
Freitag
26.08.2016
07:35 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Ob mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug: Wer nach Ibiza reist, der sieht als erstes die mächtige Akropolis von Eivissa, der Inselhauptstadt. Die Festungsanlage ist die älteste und besterhaltene Europas. Mit Mauern bis zu 20 Metern Höhe und bis zu drei Metern Breite, im 16. Jahrhundert erbaut, gilt sie als stilbildend für das Verteidigungskonzept der Renaissance.
Lange vor den Spaniern siedelte an gleicher Stelle schon ein anderes Volk: die Phönizier. Vor 2.600 Jahren gründeten sie auf Ibiza eine Handelsniederlassung. Erhalten ist davon noch ein kleines Außenlager, Sa Caleta und - die berühmten Saline. Sie gelten als einzigartiges Beispiel phönizischer Wasserbaukunst, sind Weltnaturerbe, genauso wie die Seegraswiesen vor Ibiza.
Als archäologische Sensation gilt auch die Ausgrabung einer phönizischen Totenstadt: Puig des Molins, über 3.000 Gräber, die weltweit größte noch erhaltene Nekropole der Phönizier. Zahlreiche Grabfunde geben Aufschluss über Leben und Religion dieser untergegangenen Hochkultur.
Ibiza: Weltkultur- und Naturerbe - eine filmische Reise durch die Jahrhunderte, die von Phöniziern und Piraten, von Salz und Seegras, von Festungsarchitektur und von Festen erzählt.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Autor: Sabine Willkop\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 26.08.2016 um 07:35 Uhr auf SR.