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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Merida (Spanien) - Wasser und andere Wege
Sonntag, 07.08.2016 13:00 Uhr
ARD alpha
Sonntag
07.08.2016
13:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Merida in der Extremadura, zu römischen Zeiten Augusta Emerita, wurde im Jahr 25 vor Christi Geburt gegründet, um verdienten römischen Kriegsveteranen aus den Spanienfeldzügen einen Ruhesitz zu bieten. So konnte man eine starke Präsenz im Westen Spaniens aufbauen. Nach dem schon vielfach bewährten stadtplanerischen Muster römischer Städte angelegt, wuchs Augusta Emerita schnell zu einer bedeutenden Kultur- und Verwaltungsstadt. Heute lassen die zahlreichen, hervorragend erhaltenen Bauwerke Leben, Geschäft und Vergnügen zur römischen Zeit erahnen.
Grundlage für die Prosperität der Stadt war die Wasserversorgung: Der Stausee Cornalvo mit der 2.000 Jahre alten Staumauer, das Aquädukt Los Milagros sind Beispiele für die technischen Fertigkeiten der römischen Architekten und Ingenieure.
Der Film verfolgt den Weg des Wassers bis in die Häuser und erzählt kurze Episoden von den Bewohnern und deren Bediensteten, Alltagsgeschichten zwischen dem großartigen kosmologischen Mosaik und dem Artium in der Casa del Mitraeo. Nach dem Alltag das Vergnügen: Im Theater mit seinem monumentalen zweistöckigen Bühnenhaus glaubt man, noch die Komödien von Pautus zu hören. Im ovalen Amphitheater ist die Atmosphäre, wenn 15.000 aufgeregte Zuschauer ihre Gladiatoren anfeuerten, zu spüren. Die steinernen Zeugnisse aus römischer Zeit in Merida sind voller Lebendigkeit.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Kontakt: Gábor Toldy\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 07.08.2016 um 13:00 Uhr auf ARD alpha.