Als das deutsche Ehepaar Simon bei einer Bergtour 1991 auf dem Hauslabjoch Ötzis Mumie fand, ahnte noch niemand, wie wertvoll diese Entdeckung war. Erst als die Forscher Ötzi untersuchten, staunten sie: Bereits vor 5.300 Jahren hat er gelebt, seine Kleidung und seine Ausrüstung waren noch erhalten. Zum ersten Mal konnten die Forscher anhand der vielen Details das Leben der Kupferzeit so genau erforschen.
Demzufolge war Ötzi ein ranghohes Mitglied seiner Dorfgemeinschaft, der bereits unter Beschwerden der Neuzeit litt. Er hatte Borreliose durch einen Zeckenstich, und seine Arterien waren verkalkt. Auch die Todesursache scheint inzwischen festzustehen: Ötzi wurde ermordet - die Tatwaffe steckte noch in seiner Brust.
In "Ötzi - Der Mann aus dem Eis" wird gezeigt, wie die Menschen damals gelebt haben, untermauert von Interviews mit Wissenschaftlern, die dank Ötzi einen neues Spezialgebiet entdecken durften: die Gletscherarchäologie.
Kontakt: Gerhard Losher\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 26.06.2016 um 16:45 Uhr auf BR.