Glen Burns erforscht die gefährlichen Tiere in freier Wildbahn. Aquarienforschung ist sicherer, bringt aber kaum Erkenntnisse über ihr natürliches Verhalten. Rätsel gibt es für Glen Burns zuhauf. Manche Arten wandern Tausende von Kilometern, um sich zu paaren. Warum diese Schlangen im Laufe der Zeit ins Wasser gewandert sind, wenn sie immer noch regelmäßig Luft holen müssen und warum Seeschlangen so gute Augen haben, wenn sie beim Jagen nur ihren Geschmacksinn einsetzen - diesen Fragen geht Glen Burns entlang des Great Barrier Reefs nach, dem Ort von dem wahrscheinlich die Seeschlangen ihren Siegeszug durch die Tropischen Meere aus antraten. Mit 17 Arten von Seeschlangen hat der Meeresbiologe gearbeitet und anhand von Sendern festgestellt, dass eine Art mehr als 3.000 Kilometer für Nahrungssuche zurückgelegt hat.
Dokumentation von Florian Guthknecht
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 25.06.2016 um 10:00 Uhr auf BR.