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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Vézère, Frankreich - Das Wunder von Lascaux
Donnerstag, 23.06.2016 07:35 Uhr
SR
Donnerstag
23.06.2016
07:35 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Vor über 30.000 Jahren entstanden die frühesten bekannten Kunstwerke der Menschheit in Europa. Der Kontinent war zu großen Teilen noch von Gletschern überzogen. Das hielt den Vorfahr des modernen Menschen, den Cro Magnon, nicht davon ab, Felsen oder Höhlen mit herrlichen Malereien, Gravuren und Skulpturen zu schmücken.
Das Tal der Vézère im französischen Périgord ist eine besonders üppige Schatzkammer dieses Wirkens. Spätestens seit der Entdeckung der Höhle von Lascaux, der Sixtinischen Kapelle der Vorgeschichte, muß sich die Wissenschaft vom primitiven Vorfahren aus der Eiszeit verabschieden. Doch was bedeuten die Malerein, Gravuren, Skulpturen von Tieren, Menschen, Zeichen? Aus welcher Zeit stammen sie genau? Welche Rolle spielten die Höhlen in der sozialen Gemeinschaft der Cro Magnons? Waren sie Heiligtümer für Jagd- und Fruchtbarkeitsmagie? Zufluchtsorte? Welche Ziele verfolgten die Künstler mit den Werken?
Die Fragen der Forschung haben eher zu- als abgenommen, seit Abbé Breuil, der Papst der paläölithischen Wissenschaft, vor über hundert Jahren mit den Studien begann. Zahlreiche Entdeckungen und Interpretationen folgten und folgten, oft Projektionen des Zeitgeistes aus eurozentristischer Sicht. Eine spannende Zeitreise von der Eiszeit mitten hinein in das Denken der Neuzeit.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Autor: Gabi Reich\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 23.06.2016 um 07:35 Uhr auf SR.