Sklaverei und Bürgerkrieg prägten einst den Alltag der Südstaaten, heute gelten sie als besonders befreit. Die Reise führt zu Landwirt Hosley Hall nach Georgia auf die Inselgruppe Golden Isles mit ihrer ursprünglichen Küstenlandschaft mit dichten Wäldern, unberührten Sandstränden und Salzmarschen. Vor St. Simons Island ist Cap Fendig als Seebestatter im Einsatz. Mehrere Male im Monat gibt er den Verstorbenen das letzte Geleit, bevor ihre Asche vom Wind aufs Meer getragen wird.
Auf Hilton Head Island in South Carolina arbeitet Lara Neece an ihrem Segelboot und ihrem Traum: ein Törn auf die Bahamas und bis nach Neuseeland. Der "Friedhof des Atlantiks" vor den Outer Banks in North Carolina ist berüchtigt. Mehr als 1.000 Schiffe sind hier der heimtückischen Strömung zum Opfer gefallen und gesunken. Hier lebt Nema Triplett, die Patenschaften für Wracktaucher übernimmt. In der Nähe von Kitty Hawk forscht Professor Jesse McNinch an den Gesetzen des Ozeans. Wie treffen Stürme auf die Küste, wie kann man sich vor Flutwellen schützen?
In Onancock, Virginia, bewirtet Johnny Mo seine Gäste mit regionaler Küche und spielt dazu Songs auf seiner Gitarre. Sie handeln vom "Living on the Eastern Shore", vom Leben an der Ostküste.
Film von Peter Bardehle und Sven Jaax
Vom waldreichen Bundesstaat Maine bis zu den Traumstränden Floridas erstreckt sich die Ostküste der USA über 2.500 Kilometer und zeigt dabei eine große landschaftliche Vielfalt. Hier finden sich Naturschätze wie die Everglades, aber auch Metropolen wie Miami, New York und Boston. Die Dokumentationsreihe spürt dem besonderen Lebensgefühl an der US-Ostküste nach und erzählt in kurzen Porträts vom Leben der Menschen dieser Region. Von den Sandbankinseln vor der Küste Georgias, den Golden Isles, führt die Reise über South Carolina auf die Outer Banks genannte Inselkette, vor deren Küsten zahlreiche Schiffe auf Grund gelaufen sind.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 21.06.2016 um 15:15 Uhr auf NDR.