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Wie geht das?

Uni Hamburg - Lernen, Lehren, Forschen
Donnerstag, 16.06.2016 13:00 Uhr
NDR
Donnerstag
16.06.2016
13:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Mit mehr als 41.000 Studierenden ist die Universität Hamburg nicht nur Norddeutschlands größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung, sie ist eine der größten Hochschulen in Deutschland. Ihren Hauptsitz hat sie seit der Gründung 1919 im Stadtteil Rotherbaum. Sie ist in acht Fakultäten gegliedert, die rund 170 Studiengänge anbieten.
Täglich ab acht Uhr öffnen die Hörsäle ihre Pforten, füllen sich die Bibliotheken, fangen in den Mensen unzählige Köche an, für das leibliche Wohl der Studierenden zu sorgen. Eine organisatorische Herausforderung für mehr als 2.000 Mitarbeiter, bis spätestens ab 22 Uhr die Reinigungskräfte kommen, um alles zu putzen.
Der Film schaut hinter die Kulissen der Universität und zeigt anhand von sechs beteiligten Personen aus verschiedenen Bereichen, wie dieser Riesenbetrieb am Laufen gehalten wird.
Udo K. ist einer von mehreren Organisatoren des größten Unibetriebes. Die Mensen sind die meistfrequentierten Orte an der Uni, morgens Kaffee, mittags das Essen in vielen Varianten und abends noch einmal Kaffee und Snacks. Udo K. organisiert die Küchen im sogenannten Philosophenturm und an der HafenCity Universität.
Werner B. ist schwindelfrei. Als einer von 23 Fensterputzern hängt er am liebsten an der juristischen Bibliothek in der Gondel. Dort blickt er in eines der architektonisch gelungensten Unigebäude.
Michael N. schreitet immer dann ein, wenn in einem der großen Hörsäle die Technik gefragt ist. Dann müssen Licht, Ton und Bild stimmen, damit später alle Studenten im Saal der Vorlesung folgen können.
In drei Forschungsbereichen begibt sich das Filmteam auf den Weg hinter die Kulissen. Im Bereich Ichthyologie (Wissenschaft der Fische) gibt es eine Begegnung mit einem Doktoranden, der schon vieles über Tiefseefische weiß, aber immer weiter forscht. Im Bereich Physik sieht und erfährt das Drehteam, wie die Lasertechnologie in Hamburg weiterentwickelt wird. Und in der Manuskriptforschung machen die Wissenschaftler immer neue Entdeckungen, können der Welt so ein immer genaueres Bild vom Leben der Menschen im Altertum geben.
Zudem gewährt der Film einen Einblick in eine der größten naturwissenschaftlichen Forschungssammlungen Deutschlands. Die Sammelleidenschaft der Biologen, Mineralogen und Geologen hat nämlich zu einem unglaublichen Fundus von mehr zehn Millionen Exemplaren an Tieren, Gesteinen und Mineralen aller Art geführt. Ein Naturkundemuseum in Hamburg wäre seit Jahren längst überfällig.
In diesem Film öffnen sich für die breite Öffentlichkeit verschlossene Türen der Universität Hamburg.

Produktion: Frederik Keunecke\nAutor: Günther Mombächer\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 16.06.2016 um 13:00 Uhr auf NDR.