Als die schwangere Veronika B. ins Münchner Klinikum Großhadern kommt, ist nicht klar, ob ihre Drillinge Hanna, Lena und Bärbel jemals das lebensfähige Geburtsalter erreichen. Sie ist zu diesem Zeitpunkt in der 22. Schwangerschaftswoche - realistische Überlebenschancen haben Kinder erst ab der 24. Woche. Veronika B. und ihr Mann Martin versuchen, ihre Ängste und Sorgen nicht zu dominant werden zu lassen. Gemeinsam mit dem Klinik-Team hangeln sie sich von Schwangerschaftstag zu Schwangerschaftstag. Jeder Tag, den die Kleinen im Mutterleib verbringen, erhöht ihre Überlebenschance. Als endlich klar ist, dass sie die 24. Woche erreichen, fassen alle neuen Mut. Und sie setzen sich ein neues großes Ziel: Die 28. Woche soll es werden. In diesem Stadium überleben heute 96 Prozent der Babys, wichtige Organe haben ihre Funktion aufgenommen, das Risiko einer Behinderung sinkt auf 25 Prozent. Am Ende der 30. Schwangerschaftswoche werden die Kinder schließlich per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Doch aufatmen können Veronika und Martin noch immer nicht. Denn noch ist völlig offen, wie sich Hanna, Lena und Bärbel entwickeln werden. Das "Stolperstein"-Team begleitet die Familie B. drei Monate lang, ist bei allen entscheidenden Wendepunkten dabei und dokumentiert den schwierigen Weg der Drillingsmädchen ins Leben.
STOLPERSTEIN zeigt Beispiele, wie wir dazu beitragen können, Menschen mit Behinderung nicht mehr auszugegrenzen. Die Themen handeln von sozialer und beruflicher Integration sowie von Barrierefreiheit im privaten und öffentlichen Umfeld: Damit Menschen mit Handicap zukünftig am gesellschaftlichen Leben ungehindert teilnehmen können.
Kontakt: Andreas Geyer\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 26.05.2016 um 10:10 Uhr auf BR.