Das Kloster Sankt Johann liegt im Schweizer Münstertal (Val Müstair) im Südostzipfel Graubündens (früher ein Schnittpunkt wichtiger Handels- und Heereswege). Hier fanden zwei Kunsthistoriker, Josef Zemp und Robert Durrer, um 1900 hinter Heiligenbildern und weiß-grauem Putz, einen einzigartigen Freskenzyklus aus karolingischer Zeit (8. Jahrhundert), der Gründungszeit des Klosters. Die Wände erzählen das Leben Christi auf verschiedenen Tafeln.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Kontakt: Gábor Toldy\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 22.05.2016 um 13:00 Uhr auf ARD alpha.