Bis vor 200 Jahren konnten sich die Ureinwohner Kamtschatkas ihren unsicheren Lebensraum rational noch nicht erklären. Die säbelförmige Halbinsel gleicht einem gigantischen Pulverfass am östlichen Ende der Welt. Auf dem Eiland zwischen der Beringsee im Westen und dem Ochotskischen Meer im Osten markieren über 160 Vulkane, unzählige Geysirtäler und Schwefelseen die Landschaft. Seit über zwei Millionen Jahren schieben hier tektonische Urkräfte die Pazifische Platte jedes Jahr um 10 Zentimeter auf breiter Front unter den Rand Eurasiens. Die Folge: Erdbeben und Vulkaneruptionen erschüttern die Halbinsel nahezu täglich. Im Zuge des politischen Tauwetters zu Beginn der 90er Jahre fiel auch hier der Eiserne Vorhang. Geowissenschaftler und Völkerkundler entdecken nun allmählich ein nahezu unberührtes Paradies, dessen Einzigartigkeit die UNESCO seit 1996 als Weltnaturerbe schützt.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Kontakt: Gábor Toldy\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 21.05.2016 um 12:45 Uhr auf ARD alpha.