Was machen eigentlich Karpfenzüchter im Winter? Schließlich ist der Karpfen wie viele Fische und Reptilien ein wechselwarmes Tier, dessen Körpertemperatur sich nach der Umgebungstemperatur richtet. Um Antwort auf diese Frage zu erhalten, ist Beate Werner im Land der tausend Teiche in der Oberlausitz unterwegs. In Kreba-Neudorf erfährt sie, dass die geschuppten Zöglinge eine Winterstarre pflegen. Die Karpfenzüchter reparieren dann Dämme, bessern Netze aus und werden kreativ. Weil die städtische Kundschaft auf ihren frischen Lebendfisch auch zur Winterszeit nicht verzichten will, trickst Fischwirt Mühle die Natur einfach aus und lässt seine Karpfen in Warmwasserbecken bei Schwarze Pumpe wachsen.
Beate Werner entdeckt die Schönheit des Lausitzer Teichwinters. Die vielen zugefrorenen Seen waren einst das ideale Terrain dafür, dass sich Eishockey in Weißwasser und Umgebung so erfolgreich etablieren konnte. Im Eisstadion der Lausitzer Füchse darf sie testen, wie es sich anfühlt, wenn der Schläger den Puck führt. Unterstützt wird Beate Werner bei ihrem Schnupperkurs von den Trainern der Füchse.
Erzählt wird in der Sendung auch über die Glasherstellung in Weißwasser, über 300 Jahre alte Schrotholzhäuser in Rietschen und über zahlreiche Wander- und Radwege, die rings um die Tagebaulandschaften neu entstehen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 04.04.2016 um 05:45 Uhr auf MDR.