Der Film macht eine Reise in die Geschichte Spaniens. Noch heute ziehen die Schäfer mit ihren Herden über dieselben Viehwege durchs Land wie ihre reichen und mächtigen Vorfahren im Mittelalter, die bei den Bauern gefürchtet waren.
Ismael und Vidal zählen zu den letzten Schäfern Spaniens in heutiger Zeit. Mit Schafen beziehungsweise deren Fleisch lassen sich keine großen Geschäfte mehr machen. "Ich kämpfe für eine verlorene Sache", sagt Ismael trotzig-ironisch. Dennoch kehrt der Schäfer jedes Jahr in die abgelegene, fast menschenleere Bergregion zurück. Schon immer waren die Berge von Albarracín ein Zufluchtsort. Das beweisen die Höhlenmalereien aus der Jungsteinzeit ebenso wie die maurischen Festungsmauern von Albarracín. Die kleine Stadt ist aus dem typischen Baustoff der Gegend, dem roten Gips, erbaut. Ein Archäologe und ein Handwerker brennen den Gips wie vor Jahrhunderten und exportieren ihn in die arabische Welt. In Albarracín glauben die Menschen an ihre uralten Lebensformen und kämpfen dafür.
Autor: Thomas Schneider\nProduktion: René Pech\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 27.03.2016 um 08:35 Uhr auf EinsPlus.