Der Film erzählt die Geschichte der Stadt aus der Sicht der Legendenfigur Dame Carcas, von der die Stadt angeblich ihren Namen hat.
Als Karl der Große nach erfolgloser Belagerung abgezogen sei, hatte die in Liebe zu ihm entbrannte Dame Carcas hinter ihm herläuten lassen, um ihn zur Umkehr und zum Bleiben zu bewegen, was dem Kaiser von einem Knappen mit den Worten "Carcas sonne" gemeldet worden sei.
Carcassonne, im Süden Frankreichs zwischen Montpellier und Toulouse gelegen, wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. von iberischen Kelten gegründet. Die Römer machten den Hügel durch den Bau einer Schutzmauer zum Kastell.
Im 5. Jahrhundert eroberten die Westgoten die Stadt, im 8. Jahrhundert die Araber, die Pippin der Kurze 759 vertrieb. Im 12. Jahrhundert baute Graf Trencavel an der höchsten Stelle des Hügels auf Teile der römischen Stadtmauern ein Grafenschloss. Carcassonne wurde ein zentrales Element im Verteidigungssystem an Frankreichs Grenze zu Aragon. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die baufällig gewordene Mauer durch eine zweite äußere Stadtmauer "geschützt".
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 25.03.2016 um 11:45 Uhr auf Phoenix.