Von Tafeltrauben und Weinbergpfirsichen *** Auf den ersten Blick wirkt er eher unscheinbar, klein und hart, rund und mit pelziger Haut. Aufgeschnitten aber sieht er mit seinem purpurfarbigen Fruchtfleisch geradezu spektakulär aus. Das hat ihm auch seinen Namen gegeben: roter Weinbergpfirsich. Über Jahrhunderte wuchs er entlang der Mosel in guter Nachbarschaft zu den Weinreben und prägte das Landschaftsbild. Doch seit den 70er Jahren gaben immer mehr Winzer auf: Der Weinbau in den schwierig zu bewirtschaftenden Steillagen der Mosel zahlte sich nicht mehr aus. Mit den Reben verschwanden auch die "Pesch" wie die Moselaner den roten Weinbergpfirsich nennen.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 25.10.2015 um 16:45 Uhr auf SWR.
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