

Im Sommer 1948 filmt ein Kamerateam im Auftrag einer schwedischen Wohltätigkeitsorganisation den Alltag in den Straßen Hamburgs. Mit diesen Farbaufnahmen beginnt die Dokumentation "1948 - Schicksalsjahr des Nordens": Zeitzeugen, die damals noch Kinder waren, erzählen von vollen Schaufenstern über Nacht, von den großen Erwartungen und den bitteren Enttäuschungen, die das neue Geld mit sich brachte, im westlichen und im östlichen Teil Norddeutschlands. Als Startschuss für eine neue Zeit und zugleich als Motor der Teilung des Landes: "Wir haben das ganze Jahr 1948 als Aufbruch erlebt, und das war ja auch mit Händen zu greifen."
Trotzdem ist es eine Zwischenzeit, in der den meisten Menschen zunächst noch der Glaube an eine nachhaltige Veränderung ihrer Lebenswirklichkeit fehlt. Wohnungsnot und Nahrungsmittelknappheit haben die Jahre zuvor geprägt. Der Norden muss Millionen Geflüchtete und Vertriebene aus dem Osten aufnehmen, die bei den Einheimischen nicht immer auf Gegenliebe stoßen. Man organisie
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 16.05.2024 um 06:35 Uhr auf NDR.