

Eine Anti-ICE-Kundgebung in einem Videospiel! Auf der Gaming-Seite Roblox positionieren sich sehr junge Nutzer gegen die US-Einwanderungsbehörde. Ihr Protest macht deutlich, dass Online-Spiele auch Orte des politischen Ausdrucks sein können.
Auf der einen Seite Plakate und mexikanische Flaggen, auf der anderen Polizisten mit virtuellen Schutzschilden: Im Januar 2026 fand fast jede große Demonstration gegen die Einwanderungsbehörde ICE ihren Widerhall in Videospielen auf der Plattform Roblox. Diese von Kindern und Jugendlichen organisierten virtuellen Demonstrationen sind bei Weitem nicht die ersten ihrer Art. Die Journalistin Alyssa Mercante blickt auf die Hintergründe der digitalen Proteste, deren Teilnehmende äußerst real sind. Esteban Giner, Zukunftsforscher beim französischen Videospieleanbieter Ubisoft, erläutert, dass Online-Gaming schon immer ein Ort für politischen Protest war.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 22.04.2026 um 03:25 Uhr auf arte.