

Nordamerika ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Diese natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner.
Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann.
Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus.
Der Mittlere Westen von Nordamerika zwischen Appalachen und Rocky Mountains verfügt über einen immensen Ressourcenreichtum und eine günstige, natürliche Infrastruktur, die es den USA ermöglicht hat, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen.
In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven, die sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima erwiesen, führten zur Rassentrennung, die bis heute die Alltagskultur in den USA prägt.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 05.12.2025 um 20:15 Uhr auf Phoenix.