

Die russische, aber auch die sowjetische Geschichte zeigen uns, dass es das Sicherste für einen Machthaber ist, wenn er tot aus dem Kreml getragen wird, sagt der Russland-Experte Gerhard Mangott. Denn sonst, wenn er einfach abdankt und zum Privatmann wird, kann es für ihn sehr gefährlich werden.
Auch wenn es sich nach Meinung Mangotts bei der jüngsten Präsidentschaftswahl um eine simulierte Wahl gehandelt habe, die natürlich nicht frei, nicht fair, nicht demokratisch gewesen sei, stünde die Mehrheit der Bevölkerung hinter Putin. Sie würde sich von ihm Stabilität versprechen. Denjenigen, die gegen Putin und gegen den Krieg seien, würde es an einem Kandidaten fehlen, für den sie hätten abstimmen können.
Dass Wladimir Putin den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny habe austauschen wollen, bezweifelt Mangott. Er sieht in der Behauptung des russischen Präsidenten, einem Austausch zugestimmt zu haben, den Versuch, sich reinzuwaschen von der Verantwortung für Nawalnys Tod. Mangott weiter: Er k
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 09.05.2024 um 09:45 Uhr auf phoenix.