

* Marseille: Hafen der Hoffnung für Anna Seghers
Die Schauspielerin Ariane Ascaride stammt aus Marseille und begeistert sich für das Werk der deutschen Schriftstellerin Anna Seghers. Die 1900 geborene jüdische Kommunistin veröffentlichte 1944 ihren Roman „Transit“, der in Marseille spielt und den Ascaride als junges Mädchen entdeckte. Er erzählt vom Leben in der südfranzösischen Hafenstadt während des Zweiten Weltkriegs, von antifaschistischen Deutschen, spanischen Republikanern, Polen, Juden, Heimatlosen und Künstlern, die allesamt auf ein Visum und einen Neubeginn hofften.
* Simbabwe: Vom Zauber der Shona-Skulpturen
In der Sprache der Shona bedeutet Simbabwe so viel wie „Steinhäuser“. Tatsächlich hat die größte Volksgruppe des Landes ihre Träume und Mythen in Stein gemeißelt. In den 1950er Jahren entstand damit eine neue Kunstform: die Shona-Bildhauerei, ein bedeutender Zweig der zeitgenössischen afrikanischen Kunst. Die expressiven Steinskulpturen stellen Menschen, Tiere und Fabel
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 08.05.2024 um 13:25 Uhr auf arte.