

Seit mehr als fünf Jahrzehnten hat das gewaltige Kohlekraftwerk an der Förde die Skyline von Kiel geprägt. Das alte, stählerne Kesselhaus mit einer Höhe von knapp 70 Metern und der Industrieschornstein mit über 130 Metern waren zwar eine Art ungeliebtes Wahrzeichen der Stadt Kiel, aber dennoch vertraut. Heute ist hier alles verschwunden, als wäre es wegradiert worden.
Über zwei Jahre lang begleitete ein Filmteam für "Die Nordreportage" das letzte Kapitel des Kieler Kohlekraftwerks. Ein Abriss, der extreme Höhen und Tiefen erlebte und sogar deutschlandweit Schlagzeilen machte, als es bei der Sprengung - trotz sorgfältiger Vorbereitung - zu ungewöhnlichen Pannen kam. Selbst Experten waren damals völlig überrascht, als ein mehr als sechs Kilogramm schweres Metallteil über 1.100 Meter weit in ein Wohnhaus geschleudert wurde. Es entstand Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt.
Die Dokumentation verdeutlicht in zwei Teilen, wie komplex es ist, einen solchen gigantischen Abriss zu organisiere
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 29.02.2024 um 18:15 Uhr auf Radio Bremen TV.