

Die Filmautoren Peter Bardehle und Sebastian Lindemann eröffnen ganz neue Blickwinkel auf die majestätische und vielfältige Welt der Alpen. Aus der Vogelperspektive werden Serpentinen zu abstrakten Gemälden und Felsformationen zu Mondlandschaften. Mit einer der besten Helikopterkameras weltweit laden die Filmemacher ein zu einer einmaligen filmischen Expedition vom Mont Blanc bis zu den Dolomiten und sind Geologie und Geschichte auf der Spur. Eine Reise über das Dach Europas: Die meisten kennen die Alpen als Urlaubsziel für Sport und Erholung, doch in ihrem Dokumentarfilm eröffnen Peter Bardehle und Sebastian Lindemann ganz neue Blickwinkel auf die Welt der Alpen. Aus der Vogelperspektive werden Serpentinen zu abstrakten Gemälden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie Puppenhäuser. Das bedeutendste Gebirge Europas ist viel mehr als man in Zeiten von Sesselliften, Tunnels und Autobahnen denkt: Eine unberechenbare Naturgewalt, gegen die sich der Mensch immer wieder neu behaupten muss - und dabei oft genug unterliegt. Ein geschichtsträchtiges Territorium, Heimat des Urzeit-Ötzis, Bühne für prächtige Schlösser sowie Achse alter Handelsrouten. Und nicht zuletzt eine Landschaft, die mit erhabenen Gipfeln, ökologisch intakten Almen sowie kristallklaren Seen verzaubert. Die Filmemacher laden ein zu einer einmaligen filmischen Expedition vom Mont Blanc bis zu den Dolomiten und sind Geologie und Geschichte auf der Spur. Peter Bardehle und Sebastian Lindemann drehten mit einer Cineflex-Camera, die ursprünglich für die US-Geheimdienste entwickelt wurde und als die am höchsten auflösende Helikopterkamera der Welt gilt. Sie ermöglichte es, aus der Luft neben atemberaubenden Panoramabildern auch messerscharfe Nahaufnahmen von kleinsten Details zu machen und so etwa zu zeigen, was in einem Adlerhorst passiert, ohne die Tiere zu stören. Die sonore Stimme von Udo Wachtveitl sorgt beim Kommentieren dieser Bilder für die gebotene Feierlichkeit. Peter Bardehle hatte schon Vorerfahrung im "Blick von oben". Als Kameramann hatte er 2011 und 2013 bereits die Nordsee und die Ostsee von oben betrachtet. Nach "Die Alpen - unsere Berge von oben" begeisterten er und Sebastian Lindemann dann das Publikum mit dem Rhein aus der Vogelperspektive: "Rheingold - Gesichter eines Flusses" (2014). "Tatsächlich (...) ist es ein Glücksfall, dass die Regisseure Peter Bardehle und Sebastian Lindemann sich gegen die übliche Dokumentarfilm-Dramaturgie mit Interviews von Experten und Betroffenen entschieden haben. Denn da die Kamera immer nur kurz in verschiedene Landschaften hineinschnuppert, hat man als Zuschauer tatsächlich das Gefühl, mit im Helikopter zu sitzen, von dem aus diese fantastischen Bilder gedreht worden sind." (Katharina Mutz, Münchner Merkur, 13.09.2013)
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 01.01.2024 um 14:30 Uhr auf BR.