Resilienz schützt nicht vor Schicksalsschlägen oder Krisen. Jeder Mensch durchlebt Krisen - global wie in diesen Corona-Zeiten oder auch ganz persönlich im Familien- und Freundeskreis. Manche werden darüber krank oder zerbrechen gar, andere wachsen an den Herausforderungen. Ist innere Stärke erlernbar? Wird sie vererbt? Wie kommt es, dass die einen Stress und Unsicherheit besser wegstecken als andere? Resilienz wird definiert als die Fähigkeit, Krisen im Lauf des Lebens unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen. Welche Rolle spielt dabei der Glaube? Manche bezeichnen Glaube, Hoffnung, Liebe als ihre "Ressourcen". Andere sehen das Übernehmen von Verantwortung für das eigene Leben oder das anderer als ihre Quelle der Kraft. Wieder andere nennen Akzeptanz, Zuversicht oder Vertrauen als ihre inneren Kraftquellen, mit belastenden Situationen besser umzugehen. Resilienz scheint ein lebenslanger Prozess. Auch Gespräche, gemeinsame Meditationszeiten und Gebete können dabei Unterstützungsmöglichkeiten sein, dass sich Resilienz entwickelt und wächst. STATIONEN-Moderatorin Irene Esmann macht sich auf die Suche nach Strategien, die die inneren Abwehrkräfte stärken.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 20.12.2023 um 15:35 Uhr auf ARD alpha.