

* Baskenland: Marie Garay, die heimatverbundene Malerin
Im französischen Baskenland sind Frauen die Hüterinnen jahrhundertealter Traditionen. Zu ihnen zählte auch die Malerin Marie Garay, Ende des 19. Jahrhunderts die einzige Vertreterin der realistischen und naturalistischen Ecole bayonnaise. Wie eine Ethnologin dokumentierte sie das Leben ihrer Zeitgenossen. Wer Marie Garays Werk kennt, kennt das Baskenland. Sie war die erste Malerin der Region, ihrer einzigen und einzigartigen Inspirationsquelle.
* Kuba: Rumba, die Sprache des Volks
Im Gässchen Callejón de Hamel im historischen Stadtkern von Havanna vermischt sich der Duft des Rums mit dem Rhythmus der Rumba. Tanzpaare umgarnen sich, wiegen sich im Takt, berühren und lösen sich wieder voneinander. Die Rumba - was im Spanisch der Karibik „Fest“ bedeutet - wurde auf Kuba geboren. Der Tanz steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes, aber er ist noch viel mehr als das: eine echte Religion! Die Rumba ist Ausdruck reinster körperlicher Lebensfreude und erzählt eindrucksvoll vom Überlebenskampf des kubanischen Volkes.
* Indien: Ratans Spinat mit Panir-Käse
In Jaipur bereitet Ratan ein indisches Gericht zu, das als sehr gesund gilt. Sie kocht und mixt Spinat, dann brät sie Zwiebeln, Piment, gemahlenen Koriander, Kurkuma und Tomaten an und gibt den Spinat sowie Panir hinzu, einen indischen Frischkäse aus Kuhmilch. Dazu reicht sie traditionelles Fladenbrot.
* Griechenland: Ein Läufer rettet die Ehre
Auf den Hügeln Athens, wo antike Monumente an eine glorreiche Vergangenheit erinnern, tummeln sich täglich Millionen Einwohner und Touristen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert, als die Stadt wieder an die Olympischen Spiele anknüpfte, wartete eine legendäre Disziplin mit besonderen Überraschungen auf.
Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 01.11.2023 um 08:10 Uhr auf arte.