Im Herbst 1979 wurden in einem Waldstück am Rand der Transitstrecke Berlin-Hirschberg die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Überreste eines Menschen gefunden. Wer war das Opfer, wie kam es auf die Waldschneise und lebte das Opfer noch, als es verbrannt wurde? Erste Ermittlungen ergaben: Die Reifenspuren stammen von einem West-Auto. Am Fundort wurden Reste von Bekleidungsstücken, Knöpfe und eine Packung Zigaretten der Marke Peter Stuyvesant gefunden. Stammte das Opfer aus dem Westen?
Die Ermittler der Volkspolizei ließen 40.000 Transitvisa überprüfen. Mitten im Kalten Krieg begann die Zusammenarbeit der Ostberliner Staatsanwaltschaft mit ihren Westberliner Kollegen. Damit hatten die Täter nicht gerechnet. Sie dachten, sie hätten den perfekten Mord geplant.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 14.06.2023 um 21:15 Uhr auf MDR.