"Horizons" heisst die Mission, die den Astronauten Alexander Gerst zum zweiten Mal zur Internationalen Raumstation ISS führen wird. Auf seiner zweiten Mission im All übernimmt er als erster deutscher Kommandant die Verantwortung für die Raumstation. Um sich auf diese grosse Aufgabe möglichst gut vorzubereiten, werden alle möglichen Situationen simuliert. Im russischen Sternenstädtchen, in Houston und in Deutschland absolviert Alexander Gerst 6000 Trainingsstunden. Ob Feueralarm im All, ein Defekt im Raumanzug oder ein Systemausfall bei der Landung der Rückkehrkapsel - alles muss geübt werden. Noch grösser ist der Aufwand, um die wissenschaftlichen Versuche der ISS zu planen. Mehr als 1000 Expertinnen und Experten sind beteiligt, um Experimente mit grösstmöglichem Erkenntnisgewinn vorzubereiten. Tatsächlich geht die Wissenschaft davon aus, dass es einen Zwilling unseres Blauen Planeten geben könnte. Doch wenn, dann nur in erheblicher Entfernung, die bislang für den Menschen nicht zu überwinden ist. Die Rückkehr zum Mond und der erste bemannte Flug zum Mars rücken indessen in greifbare Nähe. Teil 1 des Doku-Dreiteilers "Aufbruch ins All - mit Alexander Gerst".
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 23.04.2023 um 11:30 Uhr auf SRF 2.