

Dafür stand The Arch, wie er in Südafrika liebevoll genannt wurde, wie kein anderer. Er war ein Heiler im besten Sinne des Wortes. Geboren in Klerksdorp bei Johannesburg wollte der junge Tutu zunächst Lehrer werden, wandte sich aber bald der Anglikanischen Kirche zu, war zuletzt Erzbischof von Kapstadt. Ein furchtloser Kämpfer gegen das Unrechtsregime der Apartheid, enger Freund von Nelson Mandela, Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission Südafrikas. Ein mitfühlender Mensch, aber auch kritisch im Umgang mit den Machthabern des Landes nach dem Ende der Apartheid.
Weggefährten erinnern sich an ihn: sein langjähriger Sekretär John Allen, Mary Burton von der Bürgerrechtsbewegung Black Sash und Sello Hatang, Leiter der Nelson-Mandela-Stiftung. Sie alle eint dies: was von Desmond Tutu bleibt, ist Hoffnung. Hoffnung für diese Welt.
In „mein ausland“ berichten ARD- und ZDF-Korrespondenten über ihre Eindrücke, Erlebnisse und Besonderheiten in „ihren“ Ländern und Regionen: Ob die langen Sandstrände von Marokko, das Lebensgefühl in Brooklyn oder der bedrohte Regenwald am Amazonas – „mein ausland“ zeigt die Vielfalt der Kontinente und Länder. Auch Krisenregionen werden besucht, die politische Situation beleuchtet, die Menschen in ihrem Alltag begleitet. Die 45-minütigen Reportagen werden exklusiv für phoenix produziert. Sie bieten tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anderer Länder und Kontinente und helfen, die politischen Ereignisse und Krisen in der Welt besser zu verstehen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 16.12.2022 um 01:30 Uhr auf phoenix.