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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Spiegel der Macht - Isfahan und Persepolis, Iran
Sonntag, 19.06.2022 06:00 Uhr
SR
Sonntag
19.06.2022
06:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Nach der Paradiesvorstellung des Koran wollte Schah Abbas Ende des 16. Jahrhunderts Isfahan zu einer modernen Stadt umbauen. Isfahan wurde ein wichtiges Handelszentrum, in dem Religiosität und Kommerz tragende Säulen waren. Die Verbindung von Geistigem und Weltlichem, von Glauben und Architektur wird auf dem Königsplatz Medan-e Schah deutlich, auf dem sich Moschee und Basar gegenüberstehen. Mit 500 Metern Länge ist dieser Platz der größte der Welt. Mit Bildern der heutigen Handwerker:innen sowie Händler:innen werden die Botschaft der Erbauer entschlüsselt und die Geschichte der Stadt und seiner Bauwerke erzählt.
Das erste Weltreich vor etwa 2.500 Jahren war ein Vielvölkerstaat. 28 Völker lebten nicht als unterdrückte Vasallen, sondern als annähernd gleichberechtigte Partner miteinander. Darius war ihr Großkönig, sein Traum "Persepolis" das steinerne Zeugnis einer erstaunlich modernen Idee.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 19.06.2022 um 06:00 Uhr auf SR.