

Eigentlich heißt sie Waldsiedlung Zehlendorf. Ab 1926 bauten die Architekten Bruno Taut, Hugo Häring und Otto Rudolf Salvisberg die große Siedlung direkt am Grunewald. Die im Stil der sogenannten Berliner Moderne entworfenen Häuser waren für Familien mit schmalem Geldbeutel gedacht. So kamen sie aus der engen Innenstadt heraus und hatten fortan Licht, Luft und Sonne. Die Häuser sind farbenfroh, leuchten grün, rot, blau oder gelb. Dies brachte der Siedlung den Namen Papageiensiedlung ein, der bis heute synonym verwendet wird.
* Nachbarschaftsleben in der Papageiensiedlung
Die Siedlung wurde so konzipiert, dass nachbarschaftliche Beziehungen entstehen. Das ist bis heute so, die Bewohner leben gerne dort miteinander.
* Berghütte im Grunewald
Den Rodelberg mit Rodelhütte gibt es schon seit 1930. Wirtin Diana Hildebrandt hat sie übernommen, entstaubt und setzt auf "Bergidyll mit Berliner Küche".
* Einkauf mit U-Bahn-Anschluss
Die Siedlung liegt rund um den U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte. Zum Konzept gehörte damals die ortsnahe Versorgung. Die Ladenstraße von einst, direkt im Bahnhof, gibt es heute noch.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 20.03.2022 um 12:00 Uhr auf RBB.