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Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt

Sonntag, 13.02.2022 01:00 Uhr
ARD alpha
Sonntag
13.02.2022
01:00 Uhr
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1979 - das Jahr, in dem die DDR ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Der ARD-Korrespondent Fritz Pleitgen erinnert sich an den Besuch des sowjetischen Parteichefs Leonid Breschnew anlässlich der Feierlichkeiten in Ost-Berlin. Im anderen Teil der Stadt weiht die Architektin Ursulina Schüller-Witte das ICC ein - das teuerste Gebäude in der Geschichte West-Berlins und die Alternative Liste tritt zum ersten Mal bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus an. Der Sänger der Ost-Berliner Band City, Toni Krahl, berichtet vom Pendeln zwischen den Systemen, zwischen Auftritten in Ost und West. Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 - 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die zweite Staffel über die 70er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 13.02.2022 um 01:00 Uhr auf ARD alpha.