Im Zuge der Aufklärung und der französischen Revolution entsteht eine neue Idee von Europa, die auf gemeinsamen Werten beruht. 1848 wird dieser Völkerfrühling jedoch blutig niedergeschlagen - die Zeit ist noch nicht reif für ein in Frieden und Freiheit vereintes Europa. Bis 1914 bestimmen Industrie und Kolonialpolitik Europas den Globus. 1945, nach zwei Weltkriegen, liegt der Kontinent in Schutt und Asche. Der Kalte Krieg hinterlässt eine tiefe Kluft zwischen Ost und West, die bereits Jahrhunderte zuvor zwischen der lateinsprachigen Kirche im Westen und der griechisch-orthodoxen Ostkirche aufgebrochen ist. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer scheinen sich die Staaten und Völker Europas zu einer friedlichen Gemeinschaft zusammen zu finden - trotz aller Spannungen und Gegensätze. Eine Dokumentation von Dorothea Nölle, Martin Carazo Mendez und Christel Fomm. ORF-Fassung: Andrea Lehner
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 30.07.2021 um 22:35 Uhr auf ORF 2.