

Was bewegt Abgeordnete, in die Politik zu gehen? Wie arbeiten sie im Bundestag? Und wie halten sie in Zeiten der Corona-Pandemie Kontakt zu ihren Wählerinnen und Wählern? Diese und andere Fragen diskutiert die Politikwissenschaftlerin und Politikberaterin Prof. Dr. Andrea Römmele mit Volksvertreterinnen und Volksvertretern unterschiedlicher Parteien. In den auch architektonisch sehr interessanten Gebäuden des Deutschen Bundestags in Berlin trifft sie Dr. Danyal Bayaz aus Baden-Württemberg, Wirtschafts- und Finanzexperte von Bündnis 90/Die Grünen und baden-württembergischer Finanzminister, Stefan Liebich, Finanzexperte der Linken aus Berlin, und Gitta Connemann aus Ostfriesland, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Expertin für Landwirtschaft und Ernährung.
Vor dem von Sir Norman Foster umgestalteten ehemaligen Reichstagsgebäude mit der markanten gläsernen Kuppel, seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestags und Wahrzeichen der Demokratie, verweist Andrea Römmele zusammen mit Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, auch auf die bewegte Geschichte dieses Ortes, der daran erinnert, wie sich die Weimarer Demokratie selbst abschaffte. ʺEs ist wichtig, dass wir uns immer wieder bewusst sind, wie fragil Demokratie sein kannʺ, sagt die Politikexpertin. Und Thomas Krüger meint: ʺDemokratie ist kein Erbgut, was automatisch von einer auf die nächste Generation vererbt wird, sondern man muss sie sich erarbeiten - diskursiv und indem man dafür einsteht.ʺ
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 13.08.2021 um 00:15 Uhr auf ARD-alpha.