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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Ngorongoro, Tansania - Der Krater Noahs
Sonntag, 13.06.2021 19:15 Uhr
ARD-alpha
Sonntag
13.06.2021
19:15 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Jeden Morgen das gleiche Schauspiel: dichter Nebel stürzt vom Rand des Ngorongoro-Kraters 500 Meter in die Tiefe und löst sich kurz vor dem Boden auf. Der Kraterboden ist ein abgeschlossenes Oval von 17 mal 19 Kilometern; in der Mitte ein Natronsee, der in der Trockenzeit größtenteils verdunstet ist und eine weiße Salzfläche hinterlassen hat. Das verbliebene Wasser erscheint rosa - hier leben die Flamingos. Im Krater des Nogorongoro sind fast alle Tiere zu finden, die auch die benachbarte Serengeti bevölkern. Nur leben sie hier auf engstem Raum zusammen.
Elefanten, Gazellen und Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen, Schakale und Hyänen - Das Leben und Sterben von zwanzigtausend großen Säugetieren kann man beobachten. Tagsüber treiben außerdem die Maasai ihr Vieh den Kraterrand hinunter und lassen es hier weiden und trinken. Seite an Seite mit Büffeln, Gnus oder Zebras. Der ganze Stolz der Wildhüter, die 13 Nashörner, lassen sich allerdings nur selten an den Besucherpisten blicken.
Im Ngorongoro gibt es Grassteppen und Sümpfe, Wälder, Flüsse und Seen. Egal ob Jäger oder Beutetiere, hier scheinen alle wohlgenährt. Die relative Abgeschlossenheit und der Wasserreichtum haben aus dem Kesselboden ein Land im Überfluss gemacht, ein Paradies für Wildtiere, eine Arche der bedrohten Arten.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 13.06.2021 um 19:15 Uhr auf ARD-alpha.