Porträt der Hafenstadt Essaouira in Marokko, das bis 1956 Mogador hieß. Die Hafenstadt an der Atlantikküste ist 1765 von Sultan Sidi Mohamed Ben Abdellah erbaut worden. Entworfen wurde die Stadt von französischen und englischen Architekten. Geblieben ist davon die Architektur der Medina, eine Mischung aus islamischer, spanischer und europäischer Baukunst. Essaouira ist umgeben von einer mächtigen Festung, die Hafen und Stadt vom Meer her abschirmte. Innerhalb der Befestigung durchzog ein Kreuz schnurgerader Straßen die Stadt. Bauliche Veränderungen entstanden erst später, als bedingt durch die Seefahrt und den Zuzug von Händlern, Kaufleuten, Moslems, Christen und Juden die Zahl der Häuser schnell wuchs. Das friedliche Nebeneinander der verschiedenen Gewerbe, Kulturen und Religionen waren wesentliche Triebkräfte der urbanen Entwicklung von Essaouira.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 08.05.2021 um 19:00 Uhr auf ARD-alpha.